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In Fällen von nachträglichen Tragwerksverstärkungen
und zunehmend immer mehr auch bei Neubauten
findet man mittels externer Vorspannung ohne Verbund technisch und
wirtschaftlich effiziente Lösungen. Diese Art der Vorspannung
bietet in vielen Fällen Vorteile gegenüber der Verbundvorspannung.
Im Vergleich zu Vorspannung mit nachträglichem Verbund sprechen
für die Externe Vorspannung folgende Vorteile:
- Geringere Reibungsverluste (niedrigerer Spannstahlverbrauch)
- Günstige Beeinflussung des Zustandes Dauerlast bei Verstärkung
- Kabelhalter entfallen weitgehend
- Betonierarbeit wird nicht durch Spannglieder
erschwert
- Injektionsarbeit entfällt (Wintertauglichkeit)
- Höhere Verträglichkeit von Wechsellasten (größere
Dehnlänge);
- Durch Augenschein kontrollierbarer Korrosionsschutz
des Spanngliedes mit entsprechenden Vorkehrungen
Kontrollierbarkeit der Vorspannkraft
- Justierbarkeit der Vorspannkraft (Nachspannen,
Ablassen)
- Austauschbarkeit der Spannglieder (u.U. einzelne
Litzen, ganze Spannglieder)
- Rückbau nach Nutzung des Bauwerkes erleichtert
Der höhere Materialpreis infolge des aufwendigeren
Korrosionsschutzes wird durch den vereinfachten Einbau und die Wartungsfreundlichkeit
aufgewogen. Eine zusätzliche Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
ist bei vermehrter Anwendung zu erwarten.
Neben der Wirtschaftlichkeit bietet eine Externe Vorspannung mittels
VT-CMM-D Spanngliedern folgende Vorteile:
- Jedes einzelne Spannglied kann relativ einfach
ausgetauscht werden
- die werksmäßig mit Korrosionsschutz
versehenen Spannglieder können ohne Rücksicht auf die
Außentemperatur eingebaut werden, da keinerlei Injektionsarbeiten
notwendig sind
- höchster Qualitätsstandard wird insgesamt
durch die werksmäßige Fertigung sichergestellt
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VT-CMM-D Spannglieder werden einbaufertig zur
Baustelle angeliefert und sind daher mit geringem Aufwand zu montieren
durch die Gruppierung einzelner VT-CMM-D Bänder besteht die
Möglichkeit, Spannglieder mit großer Spannkraft zu konzipieren
die Umhüllung aus hochwertigem Kunststoff ist durch das werksmäßige
Extrusionsverfahren vollkommen dicht und ohne Stöße,
sowie ein bestmöglicher Schutz gegen mechanische Beschädigungen.
Bei der Verankerung wird der äußere co-extrudierte Mantel
im Verankerungsbereich abgeschält und die einzelnen Litzen
mit Mantel in die vorher in den Ringkörper gesteckten PE-Übergangsröhrchen
eingeführt. Verbleibende Hohlräume im Bereich des Aussparungsrohres
werden entweder mit Korrosionsschutzfett/ -wachs oder in bewährter
Art mit Zementmörtel verpresst.
Der kleinste Umlenkradius beträgt R=2,6m. In Abhängigkeit
von der Sattellänge und der Anzahl der Bänder, die übereinanderliegen,
kann der Radius in linearer Beziehung berechnet werden. Die Umlenksättel
sind normalerweise aus Stahlblech- oder PE-Formstücken gefertigt.
Für individuelle Lösungen können Sättel auch
in nichtrostendem Edelstahl und einer eingelegten PTFE-Folie zur
Reduktion der Reibung ausgeführt werden.
Zur Bestimmung der Festigkeitseigenschaften der VT-CMM-D
Spanngliedtypen wurden an Universitäts-Instituten umfangreiche
statische und dynamische Versuche durchgeführt. Die Versuchsergebnisse
zeigen, daß die VT-CMM-D Bänder den höchsten Ansprüchen
genügen.
VT-CMM-D Bänder werden auf Haspeln in Längen
bis zu 500-600 m gewickelt. VT-CMM-D Bänder können auch
individuell auf jede gewünschte Länge konfektioniert werden.
Dabei werden die VT-CMM-D Spannglieder in den entsprechenden Längen
im Werk hergestellt. |